Wenn wir schlafen, wird das am Tag Gelernte ins Langzeitgedächtnis übertragen. Zugleich regeneriert sich unser Gehirn, sodass wir am nächsten Morgen aufnahmefähig für neue Informationen sind. Welche Prozesse dabei ablaufen, ist bislang erst teilweise geklärt. Studien zeigen, dass die am Lernen beteiligten Nervenzellen im Hippocampus in bestimmten Schlafphasen ähnliche Aktivitätsmuster zeigen wie tagsüber. Durch diese sogenannten Sharp-Wave Ripples (SWRs) scheinen wir Gelerntes mental zu wiederholen und so einzuprägen. Andererseits besagt die sogenannte Synaptic Downscaling Theorie, dass bestimmte Verbindungen zwischen Nervenzellen, die sich tagsüber aufgebaut haben, nachts wieder geschwächt werden, was für Ruhe und Regeneration sorgt. Wie diese Prozesse allerdings zusammenwirken und wie sie reguliert werden, war bislang unklar.





