Die Belastung der Muttermilch mit industriellen Schadstoffen ist seit den siebziger Jahren erheblich zurückgegangen. So finden sich in Frauenmilch heute nur noch halb soviel polychlorierte Biphenyle (PCB) und Dioxine wie 1978, und bis zu 80 Prozent weniger Organochlorpestizide, zu denen etwa das DDT gehört. Diese Zahlen gab das Robert-Koch-Institut in Berlin bekannt. Das Fazit der Experten: Der Nutzen des Stillens für die körperliche und emotionale Entwicklung des Kindes überwiegt bei weitem das Risiko, seinem Kind mit der Muttermilch zu schaden.




