Im Fall des Menschen war es eine Innovation, die den Verlauf der Geschichte bis heute prägt: Vor etwa 12.000 Jahren begannen die Pioniere der Landwirtschaft, bestimmte Pflanzen gezielt anzubauen, zu pflegen und dann ihre Produkte zu ernten. Doch der Mensch war nicht das erste Wesen auf unserem Planeten, das dieses Konzept entwickelt hat. Lange zuvor haben bestimmte Insekten schon ihre eigene Nahrung angebaut. Besonders komplexe Systeme haben dabei einige Vertreter der Ameisen hervorgebracht: Sie sammeln Biomasse in ihren Nestern an und kultivieren darauf Pilze, deren Gewebe sie fressen können. So entsteht für beide Partner eine Win-win-Situation – eine Symbiose: Die Pilze profitieren von der Verbreitung und Pflege durch die Ameisen, im Gegenzug liefern sie ihnen dafür Nahrung.





