Lange als niederer Sinn verachtet, gelangt der Geruchssinn erst nach und nach in den Fokus der Wissenschaft ? und nötigt den Forschern großen Respekt ab: Wie kein anderer Sinn beeinflusst der Geruchssinn Gefühle und Stimmungen. Düfte wirken praktisch ungefiltert auf das Gehirn und können es meisterhaft manipulieren. Fehlt der Geruchssinn, wird die Welt grau und gefährlich. Wie Gerüche in Signalmuster umgewandelt werden und so die Duftwelt im Gehirn entstehen lassen ist ebenso faszinierend wie die Frage, was hinter der Theorie der menschlichen Pheromone steckt.
Weitere Themen im aktuellen Heft:
Pädophile ? abartig oder nur krank?
Das Medieninteresse am Prozess gegen Marc Dutroux ist groß: Der Belgier soll einen internationalen Kinderhändlerring organisiert haben. Wissenschaftler korrigieren jetzt Klischees über die “pädophilen” Täter.
Der umgestülpte Urknall
Nicht aus dem Nichts, sondern aus der Quantengeometrie eines seltsamen Raumzeit-Staubs soll unser Universum entstanden sein: gleichsam umgestülpt aus einem früheren, kollabierten Universum.
Das Mirakel des Mr. Moore
Vor fast 40 Jahren prophezeite Intel-Gründer Gordon Moore, etwa alle ein bis zwei Jahre werde sich die Zahl der Transistoren auf neuen Mikrochips verdoppeln. Unglaublich ? er hat bis heute Recht.
Warum Aberglaube sinnvoll ist
Wie funktioniert die Welt? Um mit Unbegreiflichem umgehen zu können, behilft sich unser Kopf mit seltsamen Deutungsversuchen und Ritualen. Auch das Gehirn von Tieren reagiert so.
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