Bisher glaubten Psychologen, dass es gesund sei, seine Kümmernisse und Sorgen einem Tagebuch anzuvertrauen. Doch nach einer Studie der University of Glasgow ist genau das Gegenteil der Fall: Notorische Tagebuchschreiber sind kränker als ihre Mitmenschen. Vor allem Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Verdauungsbeschwerden kommen bei ihnen häufiger vor. Die Wissenschaftler sind sich zwar noch unsicher, ob das Tagebuchschreiben eine Ursache oder lediglich eine Folge der gesundheitlichen Probleme ist. Aber sie glauben, dass die täglichen Aufzeichnungen keine reinigende Wirkung haben, sondern eher dazu verleiten, über seine Leiden nachzugrübeln. Eindeutig gesünder sei es, sich so wenig wie möglich mit seinen Krankheiten zu beschäftigen.





