Warum Kinder, die mit Muttermilch gestillt wurden, oft einen höheren Intelligenzquotienten besitzen als ihre brustlos aufgezogenen Altersgenossen, haben britische Forscher herausgefunden. Das Team um Avshalom Caspi vom King’s College London entdeckte, dass Kinder mit der C-Variante des Gens FADS2 bei Intelligenztests im Schnitt um sieben Punkte besser abschnitten, wenn sie gestillt worden waren. Diese Gen-Version besitzen rund 90 Prozent aller Menschen. Sie erleichtert es laut Caspi, bestimmte Fettsäuren besser zu verarbeiten, die nur in der Muttermilch vorkommen und mit der Entwicklung des Gehirns zusammenhängen. Bei den anderen zehn Prozent der Kinder, die mit der G-Variante von FADS2 ausgestattet sind, wirkte sich das Stillen auf den IQ nicht aus.




