Warum ist ein gesunder Schlaf so wichtig?
Bleibt ein gesunder Schlaf aus, und zwar regelmäßig, dann hat das einen negativen Einfluss auf unsere Leistungsfähigkeit. Das geistige und körperliche Wohlbefinden kann stark darunter leiden. Wir fühlen uns krank, schlapp, abgeschlagen und funktionieren nicht so, wie wir es eigentlich sollten.
Die gesunde Nachtruhe sorgt dafür, dass sich der Körper regenerieren kann. Das Gehirn läuft dabei auf Hochtouren. Immerhin muss den Körper am Laufen halten und die Eindrücke des Tages verarbeiten. Außerdem repariert es die Zellen unseres Körpers und die Abwehrkräfte werden gestärkt.
Das Hormon Melatonin spielt in diesem Kontext eine ganz besondere Rolle. Doch was macht dieser Botenstoff eigentlich mit uns?
Melatonin allgemein
Es ist ein Hormon, das in unserem Körper produziert wird. Es hat eine ganz besonders wichtige Aufgabe: es steuert unseren Schlafrhythmus. Melatonin hilft uns dabei schneller einzuschlafen. Es sagt, wann wir müde sind und wann wir aufwachen. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn der Melatonin-Spiegel im Gleichgewicht ist.
Gebildet wird Melatonin hauptsächlich in der Zirbeldrüse im Hirn. Die reagiert besonders auf Lichtverhältnisse. Wird es dunkel, schüttet die Drüse Melatonin aus. Dabei wandelt die Zirbeldrüse das Glückshormon Serotonin, das der Körper bei Helligkeit produziert, einfach um. Serotonin ist also die Basis oder die Grundzutat, damit die Zirbeldrüse Melatonin herstellen kann.
Das Hormon Cortisol wirkt Melatonin entgegen. Es aktiviert am Morgen den Körper. Cortisol ist jedoch auch als Stresshormon bekannt. Kann der Spiegel am Abend nicht sinken, ist die Produktion von Melatonin gestört.
Mögliche Folgen können ein Mangel oder ein Überschuss an Melatonin sein. Doch es gibt noch weitere Faktoren, die die Bildung des Hormons negativ beeinflussen können, wie etwa zu viel Koffein, blaues Licht von Bildschirmen, Alkoholkonsum, die Einnahme von Medikamenten oder sogar das Alter.
Auswirkungen von Mangel und Überschuss
Es spielt keine Rolle, in welche Richtung sich das Ungleichgewicht des Melatonin-Spiegels entwickelt. Beides kann negative Auswirkungen auf den Körper haben. Zunächst möchten wir auf die Folgen eines Melatonin-Mangels eingehen:





