
Sieben Fragen an Franca Lesemann (25), Master in Kognistions- und Neurowissenschaften
Die Idee, Wissenschaft anschaulich zu erklären, stand bei mir eigentlich schon vor dem Anfang des Studiums fest. Ich bin schließlich selbst über die Populärwissenschaften (Sachs, Ramachandran etc.) zu den Neurowissenschaften gekommen. Da fand ich es nur fair jetzt auch andere zu begeistern. Nachdem ich das erste Mal „Der Mann der seine Frau mit einem Hut verwechselte” gelesen habe, wusste ich gleich, dass ich genau so etwas machen möchte. Alles über dieses Thema lernen und es anderen erzählen (ich erzähle allgemein gerne). Als ich dann zum ersten Mal von einem Science Slam hörte, war eigentlich alles klar.
Mein Thema ist recht psychologisch, leicht zugänglich und auf das eigene Leben anwendbar. Deswegen muss ich mich vor allem anstrengen, die Zusammenhänge nicht zu klar und einfach darzustellen. Am Anfang erwähne ich die „schönen bunten fMRI Bilder” ja auch schon mit Augenzwinkern, denn natürlich kann man nicht alles einfach davon ablesen, sondern es gibt einen großen Interpretationsspielraum und wir verstehen viele Mechanismen noch gar nicht genug um sie zu deuten. In einem Slam lässt sich das aber so nicht immer im Detail unterbringen. Man könnte also sagen, dass Schwierigste ist es, zu erklären, dass Hirnforschung gar nicht so einfach ist.
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Unglaublich viel. Es sind nur noch wenige Folien übrig (vor allem die selbst gezeichneten. Ich habe beim Slammen viel gelernt über Timing, Überraschungseffekte, gute Metaphern und Präzision. Seit dem 3. Vortrag (den Ostdeutschen Meisterschaften) habe ich dann aber wenig verändert. Da hatte ich das Gefühl, dass nun alles sitzt. Änderungen die ich jetzt mache sind sollen vor allem aktuelle Ereignisse einbeziehen z.B. bei politischen Anspielungen ist mir das wichtig.





