Deutsche Wissenschaftler haben Fährtenleser aus Namibia engagiert und sie in Pyrenäen-Höhlen geführt. Die Afrikaner sollten dort bis zu 17 000 Jahre alte Fußspuren von Steinzeitmenschen entziffern. Ein Experiment mit überraschenden Ergebnissen: Die Männer konnten aus den Spuren deuten, wer in den Höhlen einst herumlief und was er oder sie dort tat. Zur gleichen Zeit haben Archäologen steinzeitliche Hand- und Fingerspuren in französischen und spanischen Höhlen nach Form und Größe vermessen. Ihr Fazit: überwiegend Frauenhände. Diese Fülle neuer Erkenntnisse lässt die Menschen von einst als Individuen sichtbar werden – als ob sie wieder lebendig wären.
Seite 56 Fährtenleser auf der Spur unserer Urahnen
Drei Namibier entziffern steinzeitliche Fußspuren
Seite 63 „Spuren in die eigene Vergangenheit”
bild der wissenschaft sprach mit den namibischen Fährtenlesern
Seite 64 Hohe Frauenquote
Die Steinzeit-Kunst war alles andere als Männersache
Seite 70 6 Irrtümer über Höhlenmenschen
Sicherlich keine primitiven Zottel, die ihre Keule schwangen




