Britische Forscher haben sich eines wichtigen Teils ihrer männlichen Landsleute angenommen und Beunruhigendes entdeckt: Mehr als die Hälfte der Inselbewohner ist der Ansicht, dass ihr Penis zu klein ist. Für ihre Studie hatten die Wissenschaftler um Kevan R. Wylie von der Porterbrook Clinic in Sheffield mehr als 50 000 Männer und Frauen befragt. Während 85 Prozent der Frauen mit dem Gemächt des Partners zufrieden waren, befanden 55 Prozent der Männer, dass die Ausmaße ihres Geschlechtsteils verbesserungswürdig seien. Verantwortlich für diesen Minderwertigkeitskomplex sind laut Wylie die bei Heranwachsenden beliebten Längenvergleiche des Organs. Groß sei der Frust, wenn der juvenile Phallus dem des Kumpels nachstehe. Doch Wylie beruhigt seine besorgten Geschlechtsgenossen und rät von einer der viel gepriesenen Penisverlängerungen ab. Zuerst einmal solle in Ruhe Maß genommen werden. Die durchschnittliche Länge eines erigierten Glieds beträgt zwischen 14 und 16 Zentimetern. Und selbst wer diese Werte nicht ganz erreicht, kann ohne Scham der Liebe frönen – denn erst wenn der Zebedäus weniger als 7 Zentimeter misst, sprechen Mediziner von einem Mikropenis.





