Ein Lichtteilchen kann sich unter bestimmten Umständen in zwei Photonen mit geringerer Energie umwandeln. Diese Voraussage der Quantenfeldtheorie haben russische Kernphysiker um Alexander I. Milstein am Budker-Institut für Nuklearphysik in Nowosibirsk nun im Experiment bestätigt. Die Forscher produzierten Gamma-Photonen mit Energien um 100 bis 450 Megaelektronenvolt und lenkten sie durch einen Wismut-Germanat-Kristall. Unter dem Einfluss der Atome kann sich ein Photon in ein Elektron-Positron-Paar verwandeln. Eines dieser Partikel kann dann ein Photon aussenden, bevor es sich mit seinem Gegenstück wieder zu einem anderen Photon verbindet. Dieser Prozess ist allerdings äußerst selten.
Hans Groth




