Wie es Männer mit der Hygiene halten, wollte die Kommunikationsforscherin Maria Knight Lapinski von der amerikanischen Michigan State University in East Lansing wissen. Konkret interessierte sie: Waschen sich die Herren auf dem stillen Örtchen nach getaner Verrichtung die Hände? Um das herauszufinden, führte Lapinski zusammen mit Kollegen auf dem Campus der Uni eine Feldstudie durch. Die Forscher erfassten dafür mit Beobachtungen und Befragungen auf den Toiletten die Handwaschgewohnheit von mehr als 250 Männern. Ergebnis: Nur rund 70 Prozent reinigten sich nach dem Klogang die Hände.
Im zweiten Teil der Studie platzierten Lapinski und ihr Team bei den Toiletten Hinweisschilder, die zum Händewaschen animieren sollten. Ergänzt wurden die Schilder durch eine Anleitung zur korrekten Durchführung des Waschvorgangs: Hände nass machen, gründlich Einseifen und Einreiben, Seife wieder abspülen und Hände abtrocknen. Tatsächlich wuschen sich nun rund 88 Prozent der Toilettenbesucher die Hände. Fazit: Männer sind doch keine Schweine – man muss ihnen nur gut zureden.





