
Die Spargelsaison ist kurz. Sie beginnt im April und endet traditionell bereits am Johannistag, dem 24. Juni. In Deutschland wird weißer Spargel bevorzugt, der auf leichten, sandigen Böden besonders gut gedeiht. Der grüne Spargel wächst auch auf lehmigen Böden. Dies wird auf der Karte des Leibniz-Instituts für Länderkunde deutlich, in der zahlreiche bedeutende Spargelanbaugebiete verortet sind. Im vergangenen Jahr gab es deutschlandweit 1.329 Betriebe, die insgesamt 108.120 Tonnen Spargel auf einer Ertragsfläche von 19.764 Hektar angebaut haben. Das entspricht rund 20 Prozent der bundesdeutschen Anbaufläche von Gemüse im Freiland. Fast drei Viertel der Spargelanbaufläche entfallen auf Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Bayern. Bei der Vermarktung von Spargel darf von sechs Regionen das EU-Gütezeichen „geschützte geographische Angabe (g.g.A)“ genutzt werden: so beispielsweise die Herkunftsangabe „Beelitzer Spargel“ des größten Spargelanbaugebiets in Brandenburg.
Die ganze Karte noch einmal als pdf-Datei (1,65 MB) gibt es hier.





