“Entenhausen ist überall”, sagt Peter Jacobsen, “immer wieder begegne ich Situationen aus diesen Comics.” Jacobsen ist Mitglied des Vereins “Die Organisation nichtkommerzieller Anhänger des lauteren Donaldismus” (DONALD).
Im normalen Leben arbeitet der 38jährige im Umweltschutzamt Kiel. Da war es naheliegend, die “Abfallwirtschaft in Entenhausen – technische und ökologische Aspekte” zu untersuchen.
In der Studie stellte Jacobsen ein über die Jahre gewachsenes Umweltbewußtsein in Entenhausen fest: Früher hätte Donald seinen Müll über den Zaun zum Nachbarn gekippt, später hätte er dann einen Müllschlucker benutzt. Mülltonnen wären hierfür nicht vorgesehen, denn die dienten den Bewohnern häufig als Versteck.
Die Recherche für seine Untersuchung fiel Peter Jacobsen nicht schwer, denn er besitzt jede der 500 Originalgeschichten des Zeichners Carl Barks. “Die sind so schön, daß ich sie immer wieder durchblättere.”
Diese Liebe hat ihn auch zu den Donaldisten geführt. “Ich bin in diesem Verein aber nicht der einzige, der die Wissenschaft auf den Arm nimmt. Inzwischen gibt es alle möglichen Untersuchungen, zum Beispiel über die Schwerkraft in Entenhausen. Es ist einfach ein sehr lustiges Hobby – und das soll es auch bleiben.”
Peter Jacobsen / Andreas Knoll





