Eine Uhrenindustrie hat sich in Deutschland seit dem 18. Jahrhundert insbesondere im Schwarzwald und – wesentlich schwächer – im Erzgebirge entwickelt. Beide Schwerpunkte bestehen bis heute. Doch während die Schwarzwälder Uhrenindustrie in den 1970er-Jahren durch die digitalen Uhren insbesondere aus Japan und den USA stark unter Druck geriet, und von 1970 bis heute rund 90 Prozent der Arbeitsplätze verloren gegangen sind, hat die Uhrenindustrie in Sachsen seit der deutschen Einheit großen Aufschwung genommen. Denn sie konnte an die Vorkriegstradition anknüpfen, als dort sehr hochwertige mechanische Uhren gefertigt wurden. Solche Luxusuhren sind nach wie vor weltweit gefragt.
Im Schwarzwald und im Erzgebirge werden traditionell Uhren hergestellt – die aktuelle Deutschlandkarte des Leibniz-Instituts für Länderkunde.




