UNSERE HIGHLIGHTS DIESEN MONAT
TITEL
WIR EUROPÄER SIND ASIATEN
Das gängige „Out of Africa”-Szenario wankt. Denn Funde in der Mongolei und Sibirien bezeugen: Unsere Vorfahren hielten sich jahrtausendelang in Zentralasien auf – und dort kam es zum großen kulturellen Durchbruch.
ALARM!
TROPEN-MÜCKEN IN DEUTSCHLAND
In akribischer Detektivarbeit verfolgen Forscher die Ausbreitung von Mücken, die Krankheiten wie das West-Nil-Fieber übertragen können. Vor allem die Tigermücke ist gefürchtet. Doch auch die einheimische Gemeine Stechmücke könnte gefährlich werden.
SCHNELLE TEILCHEN FÜR ALLE
Schon lange fordern europäische Wissenschaftler eine neue Neutronenquelle. Seit 2014 wird sie gebaut: im schwedischen Lund. Bei der 1,8 Milliarden-Euro-Anlage geht es um den Anschluss an die internationale Spitzenforschung.
FÜHLEN WIR ALLE GLEICH?
Weltweit drücken Menschen Emotionen gleich aus – das hat Charles Darwin behauptet, und der Psychologe Paul Ekman schien es belegt zu haben. Doch aktuelle Studien decken Widersprüche auf.
MILLIONEN AUGEN UND OHREN
In der Stadt der Zukunft organisieren Computer den Alltag, so die Vision vieler Forscher. Das soll die Verwaltung vereinfachen, für flüssigen Verkehr sorgen und beim Energiesparen helfen. Aber die Bevölkerung wird auch dichter überwacht.
Editorial
Zebrafische dienen der Forschung, andere Tierarten auch. Wie wird es weitergehen?
Die Universität Harvard hat 21 000 Studierende, gut 10 000 Mitarbeiter und 36 Milliarden Dollar Stiftungsvermögen. Einer, der dort seit 13 Jahren forscht, ist der gebürtige Bayer Florian Engert. „Ich möchte wissen, wie ein Fisch funktioniert”, gibt er im Beitrag unserer US-Korrespondentin Désirée Karge zu Protokoll (ab Seite 10). Was Engert macht, muss weltweit Spitzenforschung sein, sonst wäre kein Platz für ihn in Harvard. Ihm helfen Zebrafische – karpfenartige Fische, die im Deutschen auch Zebrabärblinge heißen. Diese Fische werden maximal fünf Zentimeter lang. 30 000 von ihnen und ihren Larven beherbergt Engert in seinen vielen Aquarien.





