Die Universitäten Bochum, Bonn und Marburg haben den Welcome-Centres-Wettbewerb für weltoffene Universitäten in Deutschland gewonnen und erhalten je 125 000 Euro. Der Preis war von der Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutschen Telekom-Stiftung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgeschrieben worden. Mit dem Wettbewerb wollten die drei Organisationen Universitäten auszeichnen, die überzeugende Konzepte für die Betreuung ausländischer Forscher in so genannten Welcome Centres besitzen. Hintergrund ist die geringe Zahl von ausländischen Professoren, die an deutschen Hochschulen lehren. Während unter den 38 000 Professoren hierzulande nur rund 1800 Ausländer sind, stammen von den 5600 Professoren in der Schweiz insgesamt 1960 aus dem Ausland.
Ziel der Welcome Centres, die mit dem Preisgeld aufgebaut werden sollen, ist es, ausländischen Wissenschaftlern das Lehren an deutschen Hochschulen schmackhaft zu machen. Die drei Universitäten planen unter anderem, den Gästen aus dem Ausland bei Wohnungssuche und Behördengängen behilflich zu sein und ihren mitreisenden Familien bei Integration und Jobsuche zu unterstützen.





