Nicht alle Vitamine gehen durch das Kochen kaputt
Ein Beispiel:
Paprika enthalten viel Vitamin C, das durch Erhitzen teilweise verlorengeht. Das in den Schoten verborgene Vitamin A kann hingegen leichter aufgenommen werden, wenn die Paprika gekocht oder gebraten wurde. Die Hitze löst das Vitamin aus den festen Pflanzenzellen heraus, sodass es dem Körper zur Verfügung steht. Eine einfache Lösung besteht darin, einen Teil der Paprika zu kochen und einen anderen zusätzlich als Rohkost zu reichen.
Übrigens:
Immer wieder wurde betont, dass zu betacarotinreichem Gemüse wie Karotten unbedingt Fett gegeben werden sollte, um die Aufnahme des Vitamins zu erleichtern. Eine schwedische Studie hat ergeben, dass dies keineswegs die propagierten Auswirkungen hat. Viel wichtiger sei es, das Gemüse sehr gründlich zu zerkleinern, um das Vitamin aus de Zellen lösen zu können. Ob dieses Zerkleinern durch Schneiden, Pürieren oder Kauen stattfindet, ist unerheblich.
Tabelle: Beispiele für Nährstoffverluste
| Vitamin C | Kalium von Spinat | Kalium in Bohnen | Eisen in Blumenkohl | |
| Einfrieren | 30 % | |||
| Kochen | 50 % | 72 % | 30 % | 13 % |
| Dämpfen | 30 % | 36 % | 5 % | 10 % |
| Dünsten | 25 % | |||
| Aufwärmen | 50 % |
Kochen, Dämpfen, Braten? Was schont die Speisen am besten?
In allen modernen Einbauküchen sind die verschiedensten Geräte bereits enthalten. Ob Dampfgarer, Grill, Mikrowelle, Backofen oder Induktionsherd, wer eine Küche plant, hat die Qual der Wahl. Mit Blick auf die eigene Gesundheit sollte man die Komponenten so auswählen, dass eine schonende Zubereitung der Speisen jederzeit möglich ist. In der Praxis ist es jedoch so, dass viele Speisen unterschiedlich auf die Garmethode reagieren. Doch es gibt grundsätzliche Regeln, die man immer anwenden kann:





