Was hat die Lebenserwartung mit der privaten Lebensversicherung zu tun?
Mit einer privaten Rentenversicherung wollen die Menschen für ihr Alter vorsorgen und sich zur gesetzlichen Rente zusätzliche lebenslange Rentenzahlungen sichern. Im Gegensatz zu Sparplänen bei der Bank, bei Fonds oder anderen Finanzprodukten, die keine solche Garantie bieten. Ist das Kapital aufgebraucht, ist nichts mehr da, um die Rente zu finanzieren. Um hier wirklich leisten zu können, bis der Kunde keine Rente mehr braucht, ist eine vorsichtige Kalkulation mit viel Weitblick erforderlich. Aus der Perspektive der Versicherer ist es so, dass eine hohe Lebenserwartung lange Rentenzahlungen nach sich zieht. Dafür muss ausreichend Kapital vorhanden sein, sonst kann der Versicherer die garantierten Leistungen zum Beispiel für die Riester-Rente nicht leisten. Sie rechnen bei der Beitragsberechnung immer mit der statistischen Lebenserwartung. Unter https://www.destatis.de/ hat das Statistische Bundesamt die aktuellen Zahlen veröffentlicht.
Berufsunfähigkeitsversicherung – ebenfalls eine Rentenversicherung
Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung sichern Menschen ich ab für den Fall, dass sie ihren Beruf dauerhaft oder zumindest für längere Zeit nach einem Unfall oder einer schweren Erkrankung nicht mehr ausüben können. Der Staat zahlt zwar Leistungen im Fall einer Berufsunfähigkeit. Doch bleibt hier immer eine große Lücke zwischen dem bisherigen Einkommen und der dann gezahlten Rente. Mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung, wie sie beispielsweise unter https://www.comfortplan.de/ vorgestellt wird, schließt sich diese Lücke. Doch auch hier stellen demografischer Wandel und ein ungewisser Sterbezeitpunkt eine große Herausforderung für die Versicherer dar. Die Rentenzahlung beginnt nicht erst mit einem bestimmten Alter, sondern mit Eintritt eines bestimmten Ereignisses.
Was ist eine Sterbetafel?
Mithilfe einer Sterbetafel können die Versicherer berechnen, mit welcher Wahrscheinlichkeit jemand, der heute ein bestimmtes Alter hat, in einem bestimmten Zeitraum noch am Leben sein wird. Diese Sterbetafeln differenzieren nach Geschlechtern, weil die Lebenserwartung von Frauen im Durchschnitt höher ist als die der Männer. Ein Experte, bei Versicherungen sind das Aktuare, kann beispielsweise daraus ablesen, wie wahrscheinlich es ist, dass eine 1969 geborene Frau 90 Jahre alt wird.
Zwei Arten von Sterbetafeln
Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Sterbetafeln unterscheiden: die Periodensterbetafel und die Generationensterbetafel.





