Der Zweite Weltkrieg sorgte dafür, dass viele Lebensmittel, darunter auch Zucker, in Großbritannien Mangelware waren. Ab 1942 wurden Süßigkeiten daher rationiert. Erst 1953, acht Jahre nach Kriegsende, hob Großbritannien die Rationierung wieder auf. Schlagartig stieg daraufhin der Zuckerkonsum in der Bevölkerung an: von durchschnittlich 41 Gramm pro Tag auf 80 Gramm pro Tag. „Durch die Rationierung wurde der Zuckerkonsum auf ein Niveau beschränkt, das den aktuellen Ernährungsrichtlinien der Weltgesundheitsorganisation entspricht, doch unmittelbar nach der Rationierung verdoppelte sich der Konsum nahezu“, beschreibt ein Team um Tadeja Gracner von der University of Southern California in Los Angeles.





