Ein medizinisches Pflaster gibt seine Wirkstoffe zunächst an die oberste Hautschicht, die Epidermis, ab. Von dort wandern sie in hautnahe Blutgefäße und – je nach Wirkstoff – weiter ins Zielorgan. Geeignete Wirkstoffe müssen fett- und wasserlöslich sein, aus relativ kleinen Molekülen bestehen und schon bei geringer Dosierung helfen. Für „Transdermale Therapiesysteme”, wie Mediziner die Arzneipflaster nennen, gibt es zwei Systeme: Bei Matrix-Pflastern stecken Wirkstoff und Kleber in derselben Schicht. Bei Reservoir-Pflastern befindet sich zwischen Wirkstoff-Depot und Haut eine dünne Membran, die den Wirkstoff passieren lässt.




