von KLAUS-DIETER LINSMEIER
Wein war im römischen Reich ein Grundnahrungsmittel, darin sind sich die Gelehrten einig. Überlieferte Texte und archäologische Funde verraten, wie die antiken Winzer arbeiteten und welch bedeutende Mengen des alkoholhaltigen Getränks sie produzierten. Als wahrscheinlich galt bislang, dass sie vor allem Weißwein und Blanc de Noir, einen aus Rotweinsorten gekelterten weißen Wein, herstellten. Doch in diesem Punkt widersprechen nun die polnische Archäologin Paulina Komar und ihr belgischer Kollege Dimitri Van Limbergen. Vielmehr hätten die Römer auch Rotwein und Rosé geschätzt und umfassende Fähigkeiten im Ausbau von Weinen gehabt.





