Im Jahr 2006 verschlangen Krankheiten in Deutschland 236 Milliarden Euro – und damit fast ebenso viel, wie die Gesamtausgaben im Bundeshaushalt betrugen. Folgekosten wie Arbeitsausfälle waren dabei nicht mitgerechnet. Der Löwenanteil – über 51 Prozent – entfiel auf vier Gruppen von Krankheiten: Am teuersten waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, gefolgt von Krankheiten des Verdauungssystems, zu denen auch Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleischs gerechnet wurden. An dritter Stelle kamen psychische Störungen, darunter Demenz-Erkrankungen, knapp dahinter folgten Rückenprobleme sowie andere Muskel- und Knochenkrankheiten. Erstaunlich: Auf Krebserkrankungen entfielen nur 6,2 Prozent der Gesamtkosten, auf Diabetes und andere Stoffwechsel-Krankheiten 5,4 Prozent.





