Manchmal sind die Folgen des Phänomens komisch: Bei Philadelphia teerten Arbeiter über einen toten Hirsch hinweg, der gut sichtbar am Straßenrand lag. Sie hatten ihn nicht bemerkt.
In anderen Fällen sind die Folgen tragisch: Vor fünf Jahren rammte ein amerikanisches U-Boot einen japanischen Fischkutter und tötete neun Menschen. Der U-Boot-Kommandant hatte das Gewässer vorher durch das Periskop gemustert, aber den Trawler nicht gesehen.
Auch Piloten entgeht leicht Entscheidendes. Bei einem Test im Simulator versuchten selbst erfahrene Flugzeugführer zu landen, obwohl vor ihren Augen eine andere Maschine gut erkennbar die Landebahn versperrte.
Im Cockpit des Testfliegers wurden die Instrumente in die Frontscheibe eingespiegelt, so dass die Piloten gleichzeitig die Anzeigen und das Geschehen draußen, auf dem virtuellen Rollfeld, verfolgen konnten – jedenfalls in der Theorie. In der Praxis blickten die Piloten direkt auf das Hindernis und steuerten dennoch darauf zu. Hinterher gaben sie zu Protokoll, dass sie das Hindernis überhaupt nicht gesehen hätten. Die virtuellen Bruchpiloten widmeten ihre Aufmerksamkeit offenbar den Instrumenten. Das im Ernstfall fatale Flugzeug direkt vor ihrer Nase verpassten sie.
Psychologen nennen dieses Phänomen „Blindheit mangels Aufmerksamkeit” (Inattentional Blindness). Es genügt nicht, dass die Augen oder Ohren etwas einfangen und ans Gehirn weitergeben. Erst die Aufmerksamkeit sorgt dafür, dass uns etwas bewusst wird. Sie arbeitet wie ein Scheinwerfer, der bei einem Konzert den Sänger erfasst und die Begleitmusiker im Dunkeln lässt.
Aufmerksamkeit ist ein knappes Gut. Menschen scheitern häufig, wenn sie mehrere Dinge gleichzeitig wahrnehmen. „Bei den Folgen dieses Phänomens kann es um Leben und Tod gehen”, warnt die Psychologie-Professorin Arien Mack von der New Yorker New School University: Deshalb sei es beispielsweise „eine ausgesprochen schlechte Idee, am Steuer zu telefonieren”. Daran ändert auch eine Freisprech-Einrichtung nichts – siehe Kasten „Eigenwillige Konsequenz”.
Zwar war schon Aristoteles klar, dass Menschen „nicht sehen, was vor ihre Augen geführt wird, wenn sie in Gedanken versunken sind, verängstigt sind oder ein lautes Geräusch hören”. Aber diese Erkenntnis des Philosophen hat sich nicht durchgesetzt. Arien Mack spottet: „Die meisten Leute haben den Eindruck, dass sie das sehen, was da ist, wenn sie nur ihre Augen aufmachen.”
Doch Psychologen haben in teils spektakulären Experimenten mit vielen Tausend Teilnehmern nachgewiesen: Schauen nützt nichts, wenn die Aufmerksamkeit woanders weilt.
Anfang der Siebzigerjahre entwarf Ulric Neisser von der Cornell University einen der ersten Versuche dazu. Seine Testpersonen starrten auf einen Bildschirm, auf dem zwei durchscheinende, übereinander gelegte Filme gleichzeitig abliefen. Der erste zeigte ein Hände-Klatsch-Spiel in Großaufnahme. Der zweite präsentierte ein Basketballspiel.
Die Teilnehmer mussten zählen, wie oft der Ball von einem Spieler zum anderen wechselte. Viele merkten nicht, dass während ihrer Zählarbeit die Hände das Klatschen aufgaben und einander schüttelten. Neisser war damals einer der renommiertesten Denkpsychologen der Welt. Doch dieses Ergebnis ignorierten seine Kollegen, weil es nicht zu ihren simplen Wahrnehmungstheorien passte.
Erst vor ein paar Jahren griffen andere Psychologen Neissers Experimente auf. Sie montierten zwei spielende Basketball-Teams übereinander – eines in schwarzen Trikots, eines in weißen. Wieder bestand die Aufgabe darin, die Ballwechsel zu zählen, aber nur die des einen Teams. Das verlangt Konzentration. Plötzlich spazierte eine Frau mit einem aufgeklappten Schirm durchs Bild. Niemand, der die Filmmontage ohne Aufgaben gezeigt bekam, übersah die Schirmherrin. Doch zwei Dritteln der Versuchspersonen, die ihre Aufmerksamkeit ausschließlich auf die Ballwechsel richteten, entging sie.
Weil das so gut klappte, wurden Daniel Simons von der University of Illinois und sein Harvard-Kollege Christopher Chabris übermütig. Der Psychologie-Professor startete eine Studie, die später unter der Überschrift „Gorillas in unserer Mitte” veröffentlicht wurde.
Er verwendete ein Video, in dem die Spieler nicht mehr durchscheinend waren, sondern realistisch gezeigt wurden. Nach einer halben Minute mischte sich eine als Gorilla kostümierte Frau unter die Spieler, drehte das Affenhaupt plötzlich zur Kamera und trommelte sich mit beiden Pfoten auf die behaarte Brust. Sie war neun Sekunden lang im Bild, bevor sie zur anderen Seite wieder abtrat. Die Hälfte der Bälle zählenden Versuchspersonen nahm sie überhaupt nicht wahr. Als die Versuchsleiter ihnen hinterher erklärten, wer da durchs Video marschiert war und es auch noch einmal zeigten, riefen einige Teilnehmer ungläubig: „Das habe ich übersehen?!”
Was wie ein lächerliches Versagen aussieht, ist in Wirklichkeit eine wichtige Leistung des Gehirns: Das knappe Gut Aufmerksamkeit wird nicht für etwas verschwendet, das im Moment unwichtig ist: Die Teilnehmer verpassten den Gorilla besonders oft, wenn sie die Ballwechsel des weiß gekleideten Teams verfolgten. Der Gorilla war schwarz, er wurde mit den schwarzen Spielern ignoriert. Achteten die Teilnehmer dagegen auf die schwarzen Spieler, entging er ihnen bloß halb so oft.
Nur wenn die Aufmerksamkeit mit der aktuellen Aufgabe nicht ausgelastet ist, kümmert sie sich um das, was sonst noch so los ist: Versuchspersonen, die genügend Übung hatten, die Ballwechsel einer Sorte Trikotträger zu zählen, bemerkten die Frau mit dem Schirm doppelt so oft. Dies widerlegt den gegen die Experimente vorgebrachten Einwand, das Übersehene komme einfach zu überraschend.
Das Phänomen Aufmerksamkeit wirft allerdings ein scheinbares Paradoxon auf: Wenn wir etwas sehen wollen, müssen wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten. „Aber um die Aufmerksamkeit auf etwas zu richten, muss man doch bereits wahrnehmen, worauf man seine Aufmerksamkeit richten will”, lockt der Philosoph Alva Noë auf die falsche Fährte. Natürlich kennt Noë die Lösung: Unser Gehirn verarbeitet viele Seh-Eindrücke, ohne dass wir das bewusst mitbekommen. Es sortiert vor und richtet den Schweinwerfer der bewussten Aufmerksamkeit nur auf das Wichtigste.
Die Vorstellung einer unbewussten Wahrnehmung widerspricht all unseren Empfindungen. Doch die Forschung hat zahllose Belege zusammengetragen. Ein schlagendes Beispiel sind die Experimente zum so genannten Priming (von englisch „to prime”, etwas scharf machen). Dabei wird auf einem Bildschirm ein Wort so kurz gezeigt, dass es nicht bewusst zu erkennen ist. Doch wenn Versuchspersonen anschließend die ersten Buchstaben dieses Worts gezeigt bekommen und raten müssen, wie es weiter gehen könnte, fällt ihnen öfter als zu erwarten das ursprüngliche Wort ein.
Überdies kann die unbewusste Wahrnehmung die bewusste beeinflussen, wie ein raffiniertes Experiment der Psychologie-Professorin Cathleen Moore von der Pennsylvania State University beweist. Sie zeigte ihren Versuchspersonen auf einem Bildschirm zwei ungefähr gleich lange gestrichelte Linien vor einem Punktmuster im Hintergrund. Dieses Raster aus schwarzen und weißen Punkten nahmen die Versuchspersonen jedoch kaum wahr. Die ganze Darbietung, nach der sie angeben sollten, welche der Linien länger war, dauerte nur eine fünftel Sekunde. Die Bestimmung der Linienlängen gelang den Teilnehmern normalerweise sehr gut. Doch wenn die Rasterpunkte im Hintergrund als schräge Linien hervorgehoben waren, die sich wie die Federn eines Pfeils an die Enden der geraden Linien hefteten, entstand eine optische Täuschung:
• Zeigen die schrägen Linien nach innen, erscheint die gerade Linie kürzer.
• Zeigen sie nach außen, erscheint sie länger.
Wie eine Nachbefragung ergab, sahen die Teilnehmer die schrägen Linien nicht bewusst. Doch ihr Wahrnehmungsapparat reagierte darauf und erzeugte die Längen-Illusion.
Egal ob wir bewusst hinsehen oder nicht: Das Gehirn ist pausenlos damit beschäftigt, den Input zu analysieren, den unsere Augen liefern. Das haben niederländische Forscher mit Hilfe eines Magnetresonanztomographen herausgefunden: Im Gehirnscan zeigen sich verräterische Aktivitäten auch bei Reizen, die nicht bewusst beachtet werden. Diese unbewussten Analysen fallen sehr detailliert aus: Taucht etwa irgendwo unbeachtet der eigene Name geschrieben auf, wird die bewusste Aufmerksamkeit unverzüglich alarmiert. Ist aber auch nur ein einziger Buchstabe falsch, bleibt das Geschreibsel unbemerkt.
Würden wir alles so ungefiltert sehen, wie unsere Augen es liefern, wäre ein Chaos unvermeidlich. Denn sie senden keineswegs ein so ununterbrochenes Bild wie eine Videokamera. Jede Sekunde springen sie drei oder vier Mal von einem Detail der Umgebung zu einem anderen. Diese Sprünge werden „Sakkaden” genannt. Wir bemerken sie in der Wahrnehmung nicht, weil das Gehirn uns darüber hinwegtäuscht. Die Wahrnehmungslöcher sind einer der Gründe für ein Phänomen, das mit der Blindheit mangels Aufmerksamkeit eng verwandt ist: die so genannte Veränderungsblindheit (change blindness).
Die folgenden Sätze sollte eigentlich jeder unterscheiden können:
DiEs IsT eIn TeStSaTz.
dIeS iSt EiN tEsTsAtZ.
Kein einziger Buchstabe bleibt beim Wechsel vom ersten Satz zum zweiten gleich. In den siebziger Jahren glaubten die Wissenschaftler, der Wechsel müsse beim Lesen auch über Sakkaden hinweg zu erkennen sein: Ein Sehspeicher, so die Vorstellung, halte das erste Bild fest und ermögliche einen Vergleich mit dem zweiten.
Um das zu prüfen, konstruierte ein Team der University of Illinois um den Wahrnehmungsforscher George McConkie eine aufwendige Apparatur. Sie präsentierte die beiden Sätze auf einem Bildschirm und wechselte sie genau in dem Moment aus, in dem die Maschine eine Sakkade bei der Testperson registrierte. Ein Teammitglied sollte die Apparatur zunächst einmal prüfen – und verkündete, sie sei defekt: Man sehe keinen Wechsel. Die umstehenden Kollegen staunten: Sie hatten die Veränderung sehr wohl gesehen. Denn die Wechsel waren eben nicht auf ihre – anders getakteten – Sakkaden abgestimmt.
Es gibt also keinen Sehspeicher, der ein vollständiges Bild über eine Sakkade retten würde. Deshalb ist es unglaublich schwierig, die Veränderungen zwischen zwei Bildern zu erkennen, wenn die Wahrnehmung punktgenau in der Aufmerksamkeitslücke unterbrochen wird: Die Wissenschaftler in Illinois ließen Versuchspersonen ein Foto mit zwei Cowboys betrachten, die auf einer Bank saßen. Während einer Sakkade vertauschte der Computer die Köpfe der Cowboys. Die Hälfte der Betrachter merkte es nicht.
Offensichtlich entgeht uns nicht nur mangels Aufmerksamkeit vieles. Selbst das, was wir bewusst sehen, ist oft schnell zu einem Großteil vergessen. Nur das Allerwichtigste – zwei Cowboys sitzen auf einer Bank – bleibt haften.
Wer denkt, ihm könne das – vor allem im Alltag– nicht passieren, könnte sich täuschen. Ein Student von Simons fragte einen Passanten nach dem Weg. Während sich der Gefragte mit einer Wegbeschreibung abmühte, trugen zwei scheinbar rücksichtslose Burschen eine Tür zwischen den Gesprächspartnern hindurch. In diesem Augenblick tauschte Simons den fragenden Studenten aus.
Als die Tür die Sicht wieder frei gab, hatte der Frager gewechselt: Der neue Mann trug eine andere Kleidung, hatte das Haar anders geschnitten und sprach mit veränderter Stimme – das alles irritierte jeden Zweiten der Erklärenden nicht im mindesten. Befragte Studenten merkten den Austausch am ehesten, ältere Passanten dagegen kaum. Wie weitere Versuche bestätigten, werden Angehörige der eigenen Gruppe vergleichsweise genau unterschieden. Die Älteren registrierten offenbar nur „ irgendeinen Studenten, der nach dem Weg fragt” und schauten ihn sich nicht näher an.
Sich bloß mit dem Wesentlichen abzugeben, ist aus der Sicht von Daniel Simons äußerst sinnvoll. Auf einer belebten Straße etwa geschehe so viel gleichzeitig, dass ohne Konzentration nur „ blühende, brummende Verwirrung” wahrzunehmen wäre.
Was für wen wichtig ist, zeigte sich sehr schön in einem Experiment, das der Psychologe Barry Jones an der University of Glasgow durchführte: Studenten sollten den Unterschied zwischen zwei Fotos erkennen, die sich auf einem Bildschirm schnell abwechselten. Dazwischen wurde der Monitor mit lauter „X” gefüllt, was wie eine Sakkade die Wahrnehmung unterbrach. Ein Teil der Studenten trank gerne Alkohol, wie eine Befragung zuvor ergeben hatte. Im Vergleich zu den anderen merkten die Alkoholfreunde deutlich schneller, dass die Schnapsflasche auf dem einen Bild mit dem Etikett nach hinten statt nach vorne stand. ■
Jochen Paulus
Ohne Titel
Als der Fahrer aus dem Wagen stieg, mit dem er gerade das Auto seines Vordermanns gerammt hatte, hielt er das Handy immer noch ans Ohr. Episoden wie diese sorgen schon seit Längerem für Zweifel, ob Telefonieren beim Lenken und Verkehrssicherheit zusammenpassen.
Donald Redelmeier und Robert Tibshirani von der University of Toronto gingen dem Verdacht nach. Sie werteten die Protokolle von fast 700 Unfallfahrern aus. Dabei zeigte sich: Das Risiko eines Crashs steigt auf das Vierfache, wenn der Fahrer telefoniert. Die Ergebnisse wurden 1997 im „New England Journal of Medicine” veröffentlicht.
Der deutsche Gesetzgeber hat aus solchen Erkenntnissen eine eigenwillige Konsequenz gezogen:
• Wer beim Autofahren mit Handy am Ohr geschnappt wird, zahlt 40 Euro.
• Wer dank Freisprecheinrichtung die Hände am Steuer lässt, darf plaudern – mit dem Segen des Gesetzes.
Diese Vorschrift könnte aus dem Rathaus von Schilda stammen. Denn alle wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen: Die Hand am Handy ist das kleinste Problem. Die wirklich fatale Störung entsteht im Kopf. Telefonierende Autofahrer sind oft mit Blindheit geschlagen, weil ihre Aufmerksamkeit dem Gespräch und nicht dem Verkehr gilt.
Frank Drews, ein deutscher Psychologie-Professor an der amerikanischen University of Utah, hält Freisprechanlagen deshalb für eine Farce. Darauf deuteten schon die Ergebnisse von Redelmeier hin. Den bis dato ausstehenden Beweis hat Drews nun mit seinem amerikanischen Universiätskollegen David Strayer geliefert. Die beiden ließen 121 Versuchspersonen im Simulator hinter einem anderen Auto herfahren. Wenn die Teilnehmer dabei telefonierten, rammten sie den Wagen des Vordermanns doppelt so oft wie bei ungestörter Fahrt. Ob sie das Gerät in der Hand hielten oder frei sprachen, spielte wieder einmal keine Rolle.
Die virtuelle Schadensbilanz ist kein Wunder: Die schwatzenden Fahrer brauchten fast 20 Prozent länger, um auf die Bremse zu treten. Die Reaktionszeit der 20-Jährigen entsprach der von ungestörten 70-Jährigen.
Beim Telefonieren sehen die Augen das Geschehen zwar, doch das Gehirn nimmt es nicht mehr richtig auf. Das Problem liegt dabei weniger in der Konversation an sich, sondern in der speziellen Variante des Fernsprechens. Wer mit seinem Beifahrer redet, verfehlt die richtige Abfahrt viel seltener als der Telefonierer, so ein weiteres Ergebnis. Denn Beifahrer sehen den Verkehr. Sie geben sinnvolle Hinweise oder halten wenigstens den Mund, wenn der Fahrer sich konzentrieren muss.
Auch Radios sind harmlos, denn sie erwarten keine Antworten. Beim Gesprächspartner am Telefon ist das anders. „Da muss ich überlegen, was ich an klugen Sachen sagen kann”, kommentiert Drews, „und das erfordert wesentlich mehr kognitiven Aufwand als das passive Zuhören.”
COMMUNITY Internet
Das Labor von Daniel Simons zeigt Video-Demonstrationen inklusive Gorilla:
viscog.beckman.uiuc.edu/djs_lab/ demos.html
Englischsprachige Aufsätze von Daniel Simons und seinen Mitarbeitern:
viscog.beckman.uiuc.edu/reprints/ index.php
Video von der Verleihung des Ig-Nobel-Preises an Daniel Simons und Christopher Chabris. Die Gorilla-Passage beginnt bei Laufzeit 1 Stunde, 4 Minuten:
www.improb.com/ig/2004/ 2004-live-webcast.html
LESEN
David Strayer, Frank Drews
PROFILES IN DRIVER DISTRACTION: EFFECTS OF CELL PHONE CONVERSATIONS ON YOUNGER AND OLDER DRIVERS
Human Factors, Vol. 46, No. 4 Winter 2004, S. 640–649
Arien Mack, Irvin Rock
INATTENTIONAL BLINDNESS
MIT Press/Bradford Books 2000
ISBN 0262133393
ca. € 25,–
Ohne Titel
• Unsere Augen und Ohren sind einem Trommelfeuer von Informationen ausgesetzt.
• Würde alles ungefiltert ins Gehirn dringen, gäbe das ein unbrauchbares Nachrichten-Chaos.
• Die Schleuse „Aufmerksamkeit” lässt deshalb nur die wichtigen Eindrücke passieren.





