Gerüche sind für uns selten neutral, sondern in der Regel mit Emotionen verbunden. Je nach Erfahrung, die wir mit einem bestimmten Geruch gemacht haben, ist dieser mit einem positiven oder negativen Gefühl verbunden. Dadurch empfinden wir ihn als angenehm duftend oder eklig stinkend. Dieses simple Prinzip beeinflusst zum Beispiel, ob wir ein Parfum oder ein Lebensmittel als wohlriechend empfinden oder ablehnen – und das höchst individuell. Was für den einen gut riecht, löst bei anderen unangenehme Empfindungen aus. Möglich machen dies individuelle Verknüpfungen in unserem Gehirn. Darin sind bestimmte Hirnregionen für die Geruchswahrnehmung verantwortlich und andere für die Erzeugung einer emotionalen Reaktion zuständig. Aber über welche Schaltkreise sind diese Areale genau miteinander verbunden?





