Einen neuen Urwal-Fund, Maiacetus inuus, hat Philip Gingerich von der University of Michigan im Februar 2009 gemeinsam mit Wighart von Koenigswald von der Universität Bonn in der Zeitschrift PLoS ONE beschrieben. Es handelt sich um ein 47 Millionen Jahre altes weibliches Tier, das trächtig war und mitsamt dem Fötus versteinerte. Der Fund zeigt, dass die Geburt genauso vor sich ging wie bei den Säugetieren (Kopf zuerst) und nicht wie bei den heutigen Walen (Schwanzflosse zuerst). Die überwiegend im Wasser lebenden Urwale begaben sich zum Gebären offenbar an Land.




