Im Nahen Osten gab es bereits vor 3000 Jahren Imker. Dafür kannte man zwar Hinweise auf ägyptischen Wandzeichnungen, doch den Beweis hat erst vor Kurzem ein internationales Forscherteam um Guy Bloch von der Hebrew University of Jerusalem erbracht. Es entdeckte in Tel Rehov im nordisraelischen Jordantal Tonkrüge aus alttestamentarischer Zeit, in denen sich Bienenflügel und -beine befanden. Offenbar dienten die Gefäße als Bienenstöcke. Eine Untersuchung der Reste ergab: Die Insekten gehörten nicht zu der üblichen Bienen-Art, die damals in der Region lebte. Bloch vermutet, dass die vorchristlichen Imker die Bienen aus Anatolien importiert hatten, weil die Tiere dort weniger aggressiv waren und mehr Honig produzierten.




