Zecken entwickeln sich in mehreren Stadien: Aus den Eiern schlüpfen zunächst die winzigen sechsbeinigen Larven, die weniger als einen Millimeter groß sind (1). Am Waldboden warten sie auf ihren ersten Wirt, in der Regel eine Maus oder ein anderes kleines Säugetier (2). Zu diesem Zeitpunkt nehmen die Zecken die Borrelien auf, die sich hauptsächlich in Mäusen vermehren. Nach der Blutmahlzeit häutet sich die Larve zur achtbeinigen Nymphe (3) und sucht sich den nächsten Wirt, indem sie auf einen Grashalm oder niedere Büsche klettert (4) und sich von einem Tier – oder einem Menschen – abstreifen lässt (5). Hat sie sich vollgesaugt, folgt die Wandlung zum dritten Stadium: der erwachsenen Zecke (6). Vor allem die Weibchen machen sich erneut auf Wirtssuche, um sich vor der Eiablage mit Blut vollzusaugen (7, 8 und 9).




