In vielen Ländern der Welt gab es in den vergangenen Jahren Bestrebungen, die Arbeitszeit von Arbeitnehmern zu verkürzen – etwa von acht auf sechs Stunden pro Tag oder von fünf auf vier Tage pro Woche. Befürworter argumentieren, dass dadurch weniger Zeit vertrödelt, Aufgaben besser strukturiert und in kürzerer Zeit erledigt würden. Unterm Strich erledigen die Mitarbeiter dieselben Aufgaben, aber in kürzerer Zeit, ihre Leistung steigert sich also. Zum Ausgleich haben sie dafür aber auch mehr Freizeit, um sich zu entspannen, zu erholen und einen gesunden Lebensstil zu pflegen. An ihrem Lohn ändert sich nichts. Wie gut das in der Praxis funktioniert, haben bereits zahlreiche Einzel-Unternehmen weltweit für sich getestet. Diese legen nahe, dass eine Stundenreduzierung für die Arbeitnehmer entlastend ist. Die Bedingungen waren jedoch nicht untereinander vergleichbar und nicht übertragbar, da vor allem Jobs mit ohnehin sehr hoher Stundenzahl erprobt wurden.





