Viele Handelsfirmen warten auf RFID-Chips, die so billig sind, dass es sich lohnt, mit ihnen auch preisgünstige Produkte auszuzeichnen. Wal Mart gab einen Preis von 5 Cent pro Funketikett als Limit aus. Doch derzeit ist das unrealistisch. Pro RFID-Etikett sind 40 bis 50 Cent zu berappen. Frank Gillert von Infineon Technologies rechnet zwar damit, dass die Preise bis 2009 auf 10 bis 15 Cent fallen werden – er glaubt aber nicht, dass sich 5 Cent pro Stück so schnell erreichen lassen. Auch mit der Einführung eines Elektronischen Produktcodes (EPC) wird das nicht gelingen. Dieser Nummerncode auf dem Transponder kennzeichnet eindeutig den damit versehenen Artikel. Er verweist auf einen Eintrag in einer Datenbank, wo Informationen zu dem Artikel lagern. Dadurch genügt es, auf dem RFID-Chip nur einen kleinen Speicher anzubringen. Das macht den Chip selbst billiger. Doch für die zentrale Datenverwaltung ist eine aufwendige Infrastruktur nötig, was die Kosten wieder erhöht.




