Vor allem für jüngere Menschen sind Ärzte immer weniger die „ Halbgötter in Weiß”, denen sie bedenkenlos vertrauen. Das ergab eine Befragung der Universität Witten/Herdecke unter 3000 erwachsenen Deutschen. Lediglich 16 Prozent der 25- bis 34-Jährigen würden sich danach vorbehaltlos den Entscheidungen ihres Arztes fügen. In der Altersgruppe über 65 Jahren sind dagegen 40 Prozent von der Unfehlbarkeit ihres Therapeuten überzeugt. Ähnlich sieht es in der Gruppe mit niedriger Schulbildung aus. Generell ist das Vertrauen in Ärzte größer, wenn es um akute Erkrankungen wie Gallenkoliken oder Unfälle geht, bei denen schnelle Entscheidungen vonnöten sind.





