Experten haben skeptisch auf das Vorhaben deutscher Energieunternehmen reagiert, die 18 Atomkraftwerke in der Bundesrepublik durch künstlich erzeugten Nebel vor Terrorangriffen mit Flugzeugen zu schützen. Die Stromerzeuger hatten die Firma Rheinmetall beauftragt, Vernebelungs- Systeme für die Kraftwerke zu entwickeln. Falls Gefahr drohe, sollten sie die Reaktoren in dichten Nebel hüllen, damit sie unsichtbar wären. Die Fachleute geben zu bedenken, dass es bei windigem Wetter fast unmöglich sei, ein Kernkraftwerk zu vernebeln und dass eine solche Aktion auch bei Windstille mindestens zehn Minuten dauere. Außerdem könne das Satelliten-Navigationssystem GPS auch ein „unsichtbares” AKW orten.





