ist von Hause aus klassischer Archäologe und gibt an der Dicle-Universität in Diyarbakır Kurse über das alte Griechenland. Er ist davon überzeugt, dass die Hochkultur der Griechen ihre Wurzeln im Vorderen Orient hat. Özkaya (Jahrgang 1960), der aus einem Dorf im Osten der Türkei stammt, hat im Jahr 2000 die Rettungsgrabung von Körtik Tepe übernommen. Dort, wie auch auf seiner zweiten – einer eisenzeitlichen – Grabung ganz in der Nähe, führt der energische Mann ein strenges Regiment. Bei seinen drei Töchtern schlägt er meist einen milderen Ton an. Man sieht den Archäologen oft mit einem schwarz-weißen Tuch, das ihn vor der Sonne schützt, und häufig mit einer Zigarette in der Hand. „ In stressigen Zeiten können es schon mal drei Päckchen am Tag werden”, räumt er ein.




