Die bisher umfassendste Studie zum Thema “Elektrosmog” konnte keinen Zusammenhang mit der Entstehung von Leukämie nachweisen. Sie widerspricht damit früheren Untersuchungen, die Indizien zeigten, daß niederfrequente elektromagnetische Felder – etwa durch Hochspannungsleitungen oder elektrische Geräte – Leukämie bei Kindern auslösen können.
Fünf Jahre lang hatten Krebsforscher vom Nationalen Krebsinstitut der USA und von der Universität von Minnesota in Minneapolis die elektromagnetischen Felder im Wohnumfeld von fast 1300 Kindern gemessen. Bei der Hälfte der Kinder war kurz zuvor eine bestimmte Form von Leukämie diagnostiziert worden.
Jeweils 24 Stunden lang maßen die Wissenschaftler die Feldstärken im Kinderzimmer und machten Stichprobenmessungen auch in anderen Räumen, darunter im Zimmer, in dem die Mutter während der Schwangerschaft geschlafen hatte. Die Resultate zeigten keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der Belastung der Kinder durch Elektrosmog und ihrem Risiko, an Leukämie zu erkranken.




