Orthopäden sind unter den niedergelassenen Ärzten diejenigen, über die sich die Patienten am häufigsten offiziell beschweren. Den zweiten Platz belegen die Hausärzte, gefolgt von den Chirurgen. Das geht aus der aktuellen Beschwerdestatistik der Bundesärztekammer hervor. Im vergangenen Jahr wurden demnach 7355 Anträge bearbeitet, die meisten davon (72 Prozent) bezogen sich allerdings auf Probleme im Krankenhaus. Bei den niedergelassenen Ärzten wurden vor allem fehlerhafte Diagnosen moniert, während die verabreichten Medikamente, die adäquate Therapie oder auch die Ein- und Überweisungen nur in Einzelfällen Anlass zur Beschwerde gaben. Echte Behandlungsfehler fanden die Gutachter nicht einmal bei einem Drittel der geprüften Fälle.





