Unaufhaltsam stürmte Dschingis Khan im 13. Jahrhundert mit seinen Reiterheeren durch Asien. Er eroberte ein Reich, das sich von Peking fast bis zum Kaspischen Meer erstreckte. Was trieb den Mongolenfürsten zu seinen blutigen Feldzügen? Schon vor Jahrzehnten glaubten Forscher, in der Klimageschichte Asiens eine Spur gefunden zu haben. Dürre und Trockenheit in der Heimat hätten den Großkhan demnach aus purer Not gezwungen, die Nachbarvölker auszurauben. Was lange plausibel klang, könnten jetzt Studien von Dendrochronologen kippen. Denn die Jahresringe von Bäumen aus der Mongolei verraten: Ein günstiges Klima half Dschingis Khan in den Sattel.




