
Ein Team um Tilman Pfau am Zentrum für Integrierte Quantenwissenschaften in Stuttgart versucht einen Phasenübergang knapp am absoluten Nullpunkt bei etwa -273,15 Grad Celsius zu erzeugen. Dazu haben er und seine Kollegen tausende Dysprosium-Atome (Dysprosium gehört zu den seltenen Erden) auf wenige Milliardstel Grad über dem absoluten Nullpunkt abgekühlt. Unter diesen Bedingungen verhalten sich die Atome nach den Regeln der Quantenmechanik und bilden ein Quantengas. Daraus wiederum erzeugten die Wissenschaftler eine verdünnte Flüssigkeit, die im Vergleich zu Wasser 100 Millionen Mal kälter und dünner ist. Und es gelang, einen Tropfen dieser Flüssigkeit zu bilden – es ist das unförmige Gebilde rechts oben im Bild. Links ist ein Wassertropfen zu sehen.
Foto: Universität Stuttgart/PIV




