Einen Schabernack à la „Vorsicht Kamera” hat der amerikanische Ernährungspsychologe Brian Wansink mit seinen Probanden getrieben. Sie sollten nichts weiter tun, als Tomatensuppe zu löffeln – und zwar so lange, bis sie sich satt fühlten. Was sie nicht wussten: Der Teller war an einen Schlauch angeschlossen, der durch eine Bohrung in der Tischplatte nach unten lief. So konnte Wansink unbemerkt immer neue Suppe nachfüllen. Keiner der Probanden kam dem Wissenschaftler auf die Schliche. Allerdings aßen sie 73 Prozent mehr Suppe als Versuchspersonen mit normalen Tellern. Wansink schließt daraus, dass unser Auge tatsächlich mit isst. Erst wenn es meldet: „Teller ist bald leer”, beginnen wir, uns satt zu fühlen.





