Eine neue These zum Untergang der Titanic im April 1912 haben zwei amerikanische Forscher in einem kürzlich veröffentlichten Gutachten aufgestellt: Minderwertiger Stahl könnte demnach schuld an der Katastrophe gewesen sein, die mehr als 1500 Menschen das Leben kostete. Die Wissenschaftler untersuchten vom Meeresgrund geborgene stählerne Nieten des gesunkenen Schiffes auf ihre metallurgischen und mechanischen Eigenschaften. Das Ergebnis: Der verwendete Stahl enthielt einen sehr hohen Anteil an Schlacke. In dem eisigen Wasser wurde er daher vermutlich brüchig und ließ so möglicherweise die Kollision der Titanic mit einem Eisberg zur Katastrophe werden.
Ralf Butscher




