Tim Conrad im bdw-Gespräch
Ich bin schnell für neue Techniken zu begeistern und will sie immer gleich ausprobieren. Als die Playstation 3 auf den Markt kam, hörte ich, dass man den Prozessor darin selbst programmieren kann. Nach einigen Tests wurde klar, dass sich unsere Algorithmen für eine Anpassung an den Prozessor eigneten.
Wir arbeiten daran, die Technik gepaart mit unseren neuen Analysemethoden für größere Krankenhäuser oder Diagnosezentren verfügbar zu machen. Wir haben im Moment Marker für Schilddrüsen-, Bauchspeichel-, Darm-, Hoden- und Blasenkrebs. Eine einzelne Arztpraxis wird sich die erforderlichen teuren Geräte vermutlich nicht leisten können.
An der Kombination hat mich gereizt, dass man die oft ziemlich theoretische Mathematik in einem Kontext anwenden kann, der direkt etwas mit Menschen zu tun hat – was vielleicht auch einmal für mich persönlich relevant sein kann.




