Wie sich Pinguine in der Antarktis vor großer Kälte schützen, haben Forscher um Daniel P. Zitterbart von der Universität Erlangen-Nürnberg herausgefunden. Der Physiker hatte bei einem Aufenthalt in der Neumayer-Station eine Kolonie von rund 2000 Kaiserpinguinen (Aptenodytes forsteri) beobachtet. Dabei stellte er fest, dass die Tiere bei sinkenden Temperaturen näher zusammenrückten. Wenn es noch kälter wurde, begannen sie eine Art Tanz: Das Rudel vollführte langsame spiralförmige Bewegungen, wobei die Pinguine alle 30 bis 60 Sekunden einen kleinen Schritt machten. So gerieten Vögel, die zunächst am Rand gestanden hatten, immer weiter ins Zentrum und konnten sich aufwärmen.




