fiel nicht der Hörer aus der Hand, als er erfuhr, dass er beim deutschen preis für wissenschaftsfotografie gewonnen hat – es ist für ihn schon das dritte Mal. Trotzdem freut er sich über die Auszeichnung. Er hat einen hohen Anspruch an seine Fotos: „Aus zehn Fotoproduktionen kommt vielleicht ein Bild für einen Preis in Frage. Während der 39-Jährige früher viel für den „Spiegel” unterwegs war, nimmt er sich heute mehr Zeit für freie Reportagen und Buchprojekte. „Es gibt immer noch Stoßzeiten, aber die Medienaufträge sind weniger geworden.” Das merke man auch daran, dass in manchen Zeitschriften die Bildstrecken weniger werden. Dank eines Stipendiums kann sich Döring, dessen Bilder von der Agentur Focus vermarktet werden, für seine Geschichten bis zu ein Jahr Zeit lassen. Als Mentor unterstützt ihn Professor Rolf Nobel von der Hochschule in Hannover. Döring: „Ich bin in der DDR aufgewachsen und hatte leider keine Chance, ein Fotografie-Studium zu absolvieren.”




