„Als Fotograf versuche ich, Wissenschaft allgemein verständlich in populären Magazinen darzustellen”, sagt Sven Döring. Fotojournalist zu werden, war schon immer sein Traum gewesen. Der Vater machte es vor: Er war erst Bildreporter und später Theaterfotograf an der Dresdner Semperoper. Dem elfjährigen Sven schenkte er die erste Kamera. Seinen Beruf lernte Döring beim Herausgeben eines eigenen Stadtmagazins, das in Sachsen erschien – und vor allem beim „Spiegel”, für den Döring (heute 36) regelmäßig arbeitet. Er musste für seinen Berufswunsch kämpfen: Da er sich in der ehemaligen DDR den Parteizwängen nicht unterwerfen wollte, konnte er nicht an einer Hochschule Fotografie studieren. Als „Selfmademan” weiß Döring Auszeichnungen wie den „deutschen preis für wissenschaftsfotografie” deshalb besonders zu schätzen.




