Vor drei Jahren berichtete bild der wissenschaft über den jungen Unternehmer Manfred Stefener, der mit seiner Firma SFC (Smart Fuel Cell) das erste Direkt-Methanol-Brennstoffzellensystem entwickelt hatte (bild der wissenschaft 2/2002, „BreZel statt Akku”). Jetzt hat der 35-jährige Diplom-Chemiker für seine innovative Idee einen mit 50 000 Euro dotierten Preis erhalten: den erstmals ausgeschriebenen „ inspire!award” des Kommunikationsunternehmens T-Com im Bereich Technologie. Stefener setzte sich in einer Jury und einer Abstimmung im Internet gegen rund 800 Mitbewerber durch. Mit der Auszeichnung wird seine Vision der Entwicklung von mobilen und leistungsstarken Energiequellen gewürdigt. Stefeners Brennstoffzellen arbeiten mit Patronen, die mit flüssigem Methanol gefüllt sind. Das Methanol erzeugt in den Zellen Strom. Die SFC-Zellen besitzen eine weitaus größere Ausbeute als herkömmliche Batterien oder Akkus. Da sie in kleinsten Geräten wie Laptops Platz finden, aber auch Kühlschränke oder Boiler mit Strom versorgen können, sind sie besonders für Wohnmobile und Boote geeignet. Dazu kommt, dass leere Patronen mitten im Betrieb gegen volle ausgetauscht werden können.




