Ein neuartiges Fahrzeugkonzept für den Personennahverkehr in Städten hat das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI in Dresden entwickelt. Die „AutoTram” soll die Vorzüge von Bahn und Bus kombinieren. Der dreiachsige Gelenkzug ist 18 Meter lang und benötigt keine Schienen, weil er auf Gummireifen durch die Straßen rollt. Drei Züge können miteinander gekoppelt werden und bieten so rund 300 Fahrgästen Platz. Um den Monsterbus problemlos durch die Innenstädte manövrieren zu können, wurde die AutoTram mit einer optischen Spurführung ausgestattet: Sensoren erkennen die gängigen Fahrbahnmarkierungen und helfen dem Fahrer, die Spur zu halten. Energie für die Motoren liefert eine Brennstoffzelle mit 80 Kilowatt Leistung. Zurzeit befindet sich die AutoTram noch in der Erprobungsphase. Wann und wo sie einmal zum Einsatz kommen soll, ist allerdings offen.




