Jeder 15. Erwerbstätige in Deutschland litt 2007 unter arbeitsbedingten Gesundheitsbeschwerden. Das ergab eine Studie des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden, für die etwa 80 000 Menschen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz befragt wurden.
Die häufigsten körperlichen Probleme sind demnach Rückenleiden sowie Beschwerden an Nacken, Schultern, Armen und Händen. Es folgen Probleme mit Hüfte, Beinen oder Füßen – und auf Rang drei psychische Erkrankungen wie Stress oder Beklemmungsgefühle. Darunter leiden offenbar Wissenschaftler besonders stark. Bei ihnen ist der Anteil derjenigen, die – nach eigener Aussage – seelische Probleme haben, mit 19 Prozent höher als bei allen anderen Berufsgruppen. Selbst Führungskräfte sind mit 17,4 Prozent vergleichsweise weniger belastet. Die Frage, woher dieser hohe psychische Druck kommt, haben die Statistiker allerdings nicht untersucht.




