Wie hoch die Strahlenbelastung aus Böden und Gesteinen in verschiedenen Regionen Deutschlands ist, hat das Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter jetzt in einer Landkarte über die natürliche terrestrische Radioaktivität festgehalten.
Die terrestrische Strahlung stammt in erster Linie aus den radioaktiven Elementen Uran-238 und Uran-235, Thorium-232 und deren Zerfallsprodukten. Aber auch Kalium-40 gehört zu den häufig in der Natur vorhandenen radioaktiven Stoffen.
Während in Kalkstein nur wenig Radionuklide vorkommen, sind Granit, Tonschiefer und Grauerde stark von ihnen durchsetzt. Wie erwartet, gibt es in Deutschland deshalb erhebliche regionale Unterschiede: Im Fichtelgebirge, dem Oberpfälzer und dem Bayerischen Wald haben die Strahlenforscher die höchsten Werte gemessen. In Niedersachsen, Brandenburg und dem nordöstlichen Sachsen treten die niedrigsten auf.




