Mütter, die ihre Babys stillen, haben ein geringeres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Das ist das Ergebnis einer Studie der Medizinerin Jenny Chang-Claude vom Deutschen Krebsforschungszentrum. Danach sank das Brustkrebsrisiko der Frauen bei einer Gesamtstillzeit zwischen 13 und 24 Monaten um bis zu 42 Prozent. Der Schutzeffekt hat seine Ursache darin, daß die Monatsblutung durchs Stillen länger ausbleibt. Denn eine hohe Anzahl von Zyklen gilt schon länger bei Ärzten als Risikofaktor für die Brustkrebsentstehung. Chang-Claude hofft jetzt, daß ihre Ergebnisse mehr Frauen dazu anregen, ihre Babys zu stillen.
Hans Groth




