Bei mehreren Bohrungen drangen die Forscher eines internationalen Teams 517 Meter tief in den Untergrund des Elgygytgyn-Sees, des „Weißen Sees”, im Nordosten von Sibirien. Dabei erfassten sie verschiedene Ablagerungen und Gesteine – und erschlossen so ein einzigartiges Klimaarchiv. Der See entstand vor 3,6 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag. Danach setzten sich nach und nach Sedimentschichten ab, die heute als Klimazeugen dienen.




