UNSERE HIGHLIGHTS DIESEN MONAT
TITEL_SCHWARZE LÖCHER
Der britische Astrophysiker Stephen Hawking überrascht wieder einmal alle: „Es gibt keine Schwarzen Löcher”, teilt er mit. Lesen Sie, wie er das meint und was dahintersteckt.
PROFESSOR SCHÄFER ALS LETZTE RETTUNG
Ein Marburger Mediziner erklärt seinen Studenten schwierige Fälle gern anhand der amerikanischen Fernsehserie „Dr. House”. Jürgen Schäfer hilft Pati – enten, die andere Ärzte aufgegeben haben.
EISIGE MOLEKÜLSCHMIEDE
In Gas- und Staubwolken fanden Astronomen Vorstufen von Zuckern und Aminosäuren, also von Lebensbausteinen. Eis- und Staubpartikel ermöglichen den Aufbau von Molekülen.
DAS ARCHIV FÜR DIE EWIGKEIT
Manche Archäologen graben nichts aus, sondern etwas ein: Sie wollen Informationen für immer vor dem Vergessen bewahren – zum Beispiel auf Keramikkacheln in den Salzminen von Hallstatt.
SCHNELLSTART IN NORW-E-GEN
Beim Thema Elektroauto sind die meisten Deutschen skeptisch – auch Umweltverbände. In Norwegen jedoch boomen die mit Strom betrie benen Fahrzeuge.
Editorial
Stephen Hawking hat mal wieder zugeschlagen:
„Es gibt keine Schwarzen Löcher”
behauptet der 72-Jährige in einer jüngst publizierten Studie. Die Meldung über seinen Gesinnungswandel machte schnell die Runde. Die Website der Zeitschrift Nature berichtete ein paar Tage nach der Publikation darüber – und kurz darauf auch Spiegel-Online unter dem Titel: „Physik- Genie: Hawking definiert Schwarze Löcher neu.” Klar, dass auch bild der wissenschaft die Meinungsänderung des bekanntesten Astrophysikers unserer Zeit ernst genommen und die ursprünglich geplante Titelge schichte dieser April-Ausgabe auf einen späteren Zeitpunkt verschoben hat.
bdw-Astronomie-Crack Rüdiger Vaas hatte in unserer montäglichen Konferenz übrigens schon zwei Tage vor Nature und Spiegel-Online über den verblüffenden Schachzug des britischen Großmeisters berichtet. Lesen Sie auf den Seiten 36 bis 51, was hinter der neuen Diskussion steckt – und warum andere Forscher skeptisch sind und Hawking kritisieren. Ein weiterer Autor unserer Titelgeschichte ist Reinhard Breuer. Mit ihm steigt bei uns ein Wissenschaftsjournalist wieder ein, der vor Jahrzehnten letztmals für uns geschrieben hat – als er noch Pressesprecher am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik war. Anschließend arbeitete Breuer als Wissenschaftsredakteur bei Geo – und von 1998 bis 2010 als Chefredakteur bei Spektrum der Wissenschaft.




